haefele schmid architekten ag

barbarossa clown und dürst - Wohn- und Gewerbeüberbauung 2015

Sich gegen die enge Blockrandbebauung „stämmend“, fungieren die drei massiven, steinernen Baukörper wie Prellböcke am Rand des Gleistrasses. Die dem Bahntrassebau angehörenden Materialein Eisen und Steinschotter in sich aufnehmend, vermittelt das neue Zollhaus West zwischen Gleistrasse und Blockrandabschluss. Dementsprechend oszilliert das „städtebauliche Gesicht“ des Zollhauses zwischen Gebäude und Maschine. 

Analog einem trichterförmigen „Engadiner- Fenster“ wird ein grosser Lichtkegel durch eine kleine Öffnung geführt. Somit erhalten die dahinter liegenden Blockrandbebauungen vor allem in den Wintermonaten mehr Sonnenstunden.

Der sich öffnende Raum wird genutzt für eine Vielfalt von öffentlichen und halbprivaten Aussenräumen. Ein Grossteil der Wohnungen sind, in diese, sich nach Süden öffnenden Aussenräume orientiert. Grossflächige Verglasungen sorgen für viel Licht und solare Gewinne

Durch die zentralen Erschliessungszonen können die peripheren Raumschichten multifunktional und flexibel eingeteilt und frei „programmiert“ werden. Die neue Vision des vielfältigen Zusammenlebens kann so barrierefrei stattfinden. Die „radiale“ Raumanordnung bietet in den Zentren Verkehrswege und Nischen, die Raum geben für den kommunikativen Austausch, während in den raumtiefen Nutzschichten das gemeinschaftliche Wohnen optimal und flexibel organisiert werden kann.

Spezialisten:
Wekstatt Architektur Energie
Visualiserung: Total Real

Auftragsart
Wohn- und Gewerbeüberbauung 2015
Projekt-Nr
141
Jahr
2015
Standort
Zürich