Das Grundstück liegt an einer Südhalde mit Blick auf das bewaldete Ufer der Limmat und die industrielle Silhouette der Stadt Baden.
Auf der Hauptwohnrichtung der Parzelle befindet sich die Kantonsstrasse mit einer Kadenz von rund 8000 Fahrzeugen pro Tag. Um den Strassenlärm gegenüber den 9 Wohneinheiten und deren südorientierten Terrassen möglichst zu dezimieren, sind architekturbestimmende Massnahmen entwickelt worden. Durch eine spezifisch gewählte Auslegung der Gebäudegeometrie, wird ein grosser Teil der Schallwellen über das Gebäudevolumen gelenkt und um die Aspektwinkel der Schalleinwirkung klein zu halten, sind alle Terrassen mit Flügelwänden versehen.
Folglich resultiert eine kantige Formensprache, deren Architektur seinesgleichen bei Flugobjekten sucht, welche nicht von Radarwellen getroffen werden sollen. Aus physikalischer Sicht unterscheiden sich Schallwellen und Radarwellen kaum voneinander, weshalb die Analogie zur Tarnkappentechnik nahe liegt.
Nordseitig ist der Baukörper so ausgebildet, dass er zusammen mit dem Ausläufer des Lägernfelses einen Aussenraum definiert, welcher als öffentlicher Raum ausgebildet ist und von allen Wohnparteien genutzt werden darf.