Die neuen Räume für Kunst der Gegenwart erwachsen aus der Struktur des Stettlerbaus. Über dessen drei Risalite wird der Neubau auf der Ebene des Piano Nobiles natlos in den Bestand eingebunden, wobei zwei Lichthöfe entstehen. Zur Aare hin wird die hierarchische Grundrissgliederung in eine serielle Anordnung transformiert.
Den drei horizontalen Verbindungsstichen sind drei vertikale Erschliessungen zugeordnet, welche sich als gestaffelte Volumen in der Fassade abzeichnen und in Beziehung zum benachbarten Atelier 5 Bau mit seinen Oblichtkaskaden tritt.
Die Ausstellungsräume und deren Erschliessungswege sind auf maximale Flexibilität ausgerichtet. Die Räume können einzeln oder innerhalb einer Enfilade durchschritten werden.
Die Abwicklung des Daches, die Staffelung der Fassade und die geschützten Innenhöfe bieten eine Vielfalt an Möglichkeiten der natürlichen Belichtung mit indirektem Licht.