Projektwettbewerb
4. Rang
Die Gemeinde Opfikon ist Teil des städtebaulichen Phänomens, das unter dem Namen Glatttalstadt eine ungeplante Siedlungsentwicklung beschreibt. Motor dieser Entwicklung ist die Nähe des Flughafens Zürich sowie die optimale Erschliessung für den motorisierten Individualverkehr. Opfikon ist die Gemeinde mit der besten Erreichbarkeit der ganzen Schweiz. Durch den Bau der Stadtbahn wird auch die Anbindung mit dem öffentlichen Verkehr verbessert werden. Die Siedlungsentwicklung hat dazu geführt, dass die einst ländlich gelegenen Gemeinden um den Hardwald zu einer eigentlichen Ringstadt der Regionen mit über 140000 Einwohnern zusammengewachsen sind. Das Wachstum geht weiter und die Glatttalstadt wird bereits als Heimliche Hauptstadt der Schweiz gehandelt. Die alten Dorfkerne sind mit Ausnahme von Opfikon stark oder komplett urbanisiert und vom Siedlungsteppich eingenommen.
Die räumliche Beziehung des alten Dorfkernes von Opfikon zum Hardwald ist von überraschend grosszügiger Qualität und soll erhalten bleiben und verstärkt werden. Es wird ein Ersatzvolumen auf der dreieckigen Parzelle vorgeschlagen, um einen Impuls für eine nachhaltige, wohldosierte Entwicklung der Kernzone Opfikon zu setzen. Zwei Schlusssteine ausserhalb des Perimeters markieren durch ihre Positionierung im Strassenprofil und ihre Ausformulierung das Ende weiterer Siedlungsausdehnung.
Bauherrschaft: Stadt Opfikon
Spezialisten:
Roman Berchtold, Berchtold Lenzin Landschaftsarchitekten BSLA
Stefan Meier, Wüest & Partner AG
Matteo Cogliatti, ACS Partner, Verkehrsplanung